Früher oder später stellt sich in jedem Unternehmen die Frage nach der Nachfolgeregelung. Insbesondere im Mittelstand, wo Eigentümer häufig selbst die Leitung innehaben und der Erfolg oft eng mit ihrer Person verbunden ist, ist die Nachfolgersuche von existenzieller Bedeutung. Umso wichtiger ist es gerade hier, mit einer frühzeitigen und gut strukturierten Nachfolgeplanung den Fortbestand des Unternehmens zu gewährleisten. Doch grundsätzlich ist ein vorausschauendes Konzept für die Nachfolgeplanung für Unternehmen jeder Art und Größe entscheidend, um die eigene Zukunft zu sichern. Daher empfiehlt es sich, frühzeitig strategische Überlegungen anzustellen – idealerweise mehrere Jahre im Voraus.
Das Problem: Immer mehr Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland haben Schwierigkeiten, eine passende Nachfolgelösung zu finden, sodass viele sogar die Aufgabe ihres Geschäfts in Betracht ziehen. Das geht aus dem Nachfolge-Monitoring Mittelstand 2024 hervor. Mit diesem jährlich erscheinenden Bericht verfolgt KfW Research das Nachfolgegeschehen in hiesigen mittelständischen Unternehmen. Die aktuellen Zahlen zeigen das Ausmaß der Problematik: Während 215.000 mittelständische Unternehmen bis Ende 2025 eine Nachfolgeregelung anstreben, ist das bevorstehende Ausscheiden des Eigentümers in 231.000 Unternehmen Anlass dafür, über eine Stilllegung noch innerhalb dieses Jahres nachzudenken. Das sind 67.500 mehr als noch vor einem Jahr und der höchste Wert seit Beginn des Nachfolge-Monitorings. Weitere 310.000 Unternehmerinnen und Unternehmer ziehen infolge der eigenen Rückzugspläne innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre eine Betriebsaufgabe in Erwägung.
Hintergrund dieser kritischen Entwicklung ist laut KfW Research, dass einer steigenden Anzahl an ausstiegswilligen Eigentümern ein anhaltend geringes Interesse an Existenzgründungen gegenübersteht. Vor allem für die Übernahme eines bestehenden Unternehmens finden sich zu wenige Kandidaten, was die Nachfolgeplanung deutlich erschwert oder eine erfolgreiche Nachfolgeregelung sogar unmöglich macht.
Dabei bietet die Übernahme eines Unternehmens attraktive Chancen für Investoren und Unternehmensnachfolger. Etablierte Geschäftsmodelle versprechen Stabilität und Wachstumspotenzial. Häufig punkten diese Unternehmen zudem mit einer starken Eigenkapitalbasis, einer soliden Ertragslage und einer hohen wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit. Das macht eine Unternehmensübernahme zu einer interessanten Alternative zur Neugründung und zu einer attraktiven Gelegenheit für potenzielle Investoren.
Herausforderungen bei der Nachfolgeplanung und der Unternehmensübergabe meistern
Gleichzeitig birgt die externe Unternehmensnachfolge ihre ganz eigenen Herausforderungen. Die Suche nach passenden Kandidaten, die Kaufpreisfindung und die Verhandlung mit Interessenten erfordern Zeit und verlangen darüber hinaus ein hohes Maß an Sorgfalt, Expertise und Fingerspitzengefühl. Das Beratungsangebot von LSJ.Advisory hilft Unternehmerinnen und Unternehmern, mit einer rechtzeitigen Nachfolgeplanung die Weichen für eine gelungene Nachfolge zu stellen. Die erfahrenen M&A-Spezialisten begleiten inhabergeführte Unternehmen durch den gesamten Prozess, von der Analyse der Ausgangslage und der Entwicklung einer maßgeschneiderten Strategie über die Suche nach einem geeigneten Käufer bis hin zur abschließenden Übergabe. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, dass zwischen den beiden Parteien alles passt, sowohl auf der persönlichen als auch der unternehmerischen Ebene. Denn Ihr Lebenswerk verdient eine Zukunft in guten Händen.
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